7. Runde BMM 2018-19 1. Mannschaft

26.02.2019

Der 7. Spieltag der Wildauer Schachfreunde fand in Berlin-Treptow statt. In einem Saal des alten Rathauses gab es trotz der insgesamt 14 Mannschaften, die dort spielten, jede Menge Platz. Gastgeber für die Erste war der SV Mattnetz Berlin 4, die im Mittelfeld der Tabelle stehen. Etwas Durcheinander gab es am Anfang, weil der ansonsten zuverlässige Christian Gronau nicht aufgetaucht war. Später stellte sich heraus, dass der sich in der Adresse geirrt hatte. Für ihn rückte aus der 2. Mannschaft Ronald Berndt auf.

Bis etwas Nennenswertes auf den Brettern zu sehen war dauerte es allerdings. Am schnellsten ging es dann bei Detlef Schröder. Der machte Remmidemmi am Damenflügel, eroberte fix eine Qualität und verwertete den Vorteil sicher.

So langsam neigte sich dann auch die Waagschale an den Brettern zu Gunsten von Wildau I und in Anbetracht des Vorsprungs machte erst Mannschafts-Chef Stephan Schiller remis und dann auch bei völlig ausgeglichener Stellung Andreas Kuckel, dem trotz jeder Menge Kaffee nichts mehr eingefallen war.

Randy Fechners Partie war inzwischen ins Endspiel gelangt und es waren bloß noch Bauern und natürlich die Könige vorhanden. Randy hatte aber einen entscheidenden Vorteil: Die Opposition. Und so drang der König ins gegnerische Lager ein ver-naschte einen Bauern und gewann dann ganz locker.

Bei 3:1 Zwischenstand gab sich Matthias Nabel mit Unentschieden am ersten Brett zufrieden und auch unser Veteran Werner Kujawa war nach zuletzt 2 Niederlagen mit Punkteteilung einverstanden.

Blieben noch Peter Trappmann und Ersatzmann Berndt an den untersten Brettern übrig. Ersterer hatte sich einen superstarken Freibauern verschafft und da die Grundreihe des Gegners entblößt war, hatte sein Gegner null Chancen. Nach der Aufgabe des Mattnetz-Spielers war der Sieg damit im Sack und die letzte Partie nicht mehr ganz so wichtig.

Spannend war sie trotzdem. Ronald Berndt hatte in seinem Spiel erst 2 Bauern mehr und sah wie der sichere Sieger aus. Seine an sich klar schwächere Gegnerin scherte sich aber darum nicht und setzte voll auf Attacke, weil der König von Ronalds schwarzem König ziemlich nackig da stand. Dabei machte sie echt starke Züge und erst als eigentlich schon alles für den Wildauer verloren war, übersah sie einen tödlichen Zug und ließ unseren Mann noch ins Remis entschlüpfen.

Endstand war somit 5,5:2,5 für Wildau und ein weiterer Schritt ist Richtung Aufstieg getan!