2. Runde BMM 2018/19 1. Mannschaft

24.10.2018

Die erste Mannschaft von SV Motor Wildau spielten auswärts, bei den Schachfreunden von SC Eintracht Berlin in Alt- Marzahn. Durch den Ausfall von drei Stammspielern mussten aus der zweiten Mannschaft Schachspieler in der Ersten spielen.

Pünktlich um 09:00 Uhr begannen die Partien.

Nach 15 Zügen hatte am Brett drei, der Wildauer Detlef Schröder seinen Gegner Hauke Raasch schon Matt gesetzt.

Weiter ging es am Brett sieben mit dem Ersatzspieler, Ronald Berndt. In seiner Partie gewann er einen Läufer von seinen Gegner Valentin Zappe. Diesen Vorteil gab er nicht mehr aus der Hand und am Ende gab der Eintracht Spieler auf.

Am Damenflügel überrannte am Brett 8 der Wildauer Ersatzspieler, Dr. Alfred Müller seinen Kontrahenten Michael Schneider und räumte die Bauern ab. Im Endspiel konnte der Eintracht Spieler den Bauernansturm des Wildauers nichts entgegensetzen und gab auf.

Auch am Brett sechs wurde Peter Trappmann, der im siebten Zug einem starken Angriff einleitete, eine Qualität (Turm für einen Springer) erobern und diesen Vorteil bis ins Endspiel gegen Tom Lübke behaupten und am Ende mit dem Sieg belohnt werden.

Bis zum Schluss wurde am Brett drei von Werner Kujawa mit den schwarzen Figurengegen den Eintracht Spieler Marc-Florian Gäbnitz gespielt. Eine gute Stellung konnte der Wildauer herausspielen, eine Qualität gewinnen und am Ende seinen Gegner niederringen.

Mit dem Übergewicht einer Qualität und zwei Bauern konnte am Brett 1 der Wildauer, Andreas Kuckel, ins Endspiel gehen. Seine Gegnerin Nadin Schiewe konnte gegen die Umwandlung des Bauern in einer Dame nicht verhindern und gab auf.

Noch einmal spannend wurde es am Brett zwei, wo sich Christian Gronau mit den schwarzen Figuren, von Wildau und Horst Schrodt von Eintracht gegenüber standen. Durch die Offene H- Linie, im Endspiel mit zwei Türmen und fünf Bauern, konnte der Wildauer mit den Türmen, die Bauern von seinen Gegner auf dem Damen- und Königsflügel angreifen. Da der mit den weißen Figuren spielende Eintracht- Spieler nicht gleichzeitig die Bauer auf den beiden Flügeln decken konnteund sein König den Türmen im Wege stand, verlor er einen Bauern nach dem anderen.  

Mit dem Sieg stand es 7,0:0,0 Punkten.

Als letzter spielte am Brett fünf Stephan Schiller gegen Angelina Jacoby. Bei gleichem Material auf dem Brett, keiner Idee für Gewinnzüge und in Zeitnot einigten sich beide auf einem Remis.

Die Wildauer gewannen mit 7,5:0,5 Punkten und belegen mit 11,5 Brettpunkten in der Tabelle dem vierten Platz.

Hbr.