Anfänger

Informationen für Neueinsteiger: Die erste Hürde ist genommen!

Du hast Dich entschlossen, mit dem Karate Training in unserem Dojo zu beginnen oder trägst Dich mit dem Gedanken, ein Probetraining zu absolvieren bzw. Dich über unsere Angebote zu informieren. Die folgenden Informationen sollen Dir dabei helfen, Deine ersten wichtigen Fragen zu beantworten und Dir ein Bild über das Erlernen der Kampfkunst Karate-Dô zu verschaffen. Auch Wiedereinsteiger nach kürzeren oder längeren Trainingspausen sind herzlich in unserem Training willkommen. 

Wer kann Karate trainieren?

Karate kann von Männern, Frauen und Kindern trainiert werden. In unserem Verein (Dojo) dem „SV Motor Wildau e.V." trainieren sehr junge und sehr alte Karateka (Karateschüler), oft mit- und nebeneinander. Das Einstiegsalter für Karate beginnt - in der Regel - etwa mit dem 7. bis 10. Lebensjahr. Hier dauert eine Einheit 60 Minuten und wird zweimal pro Woche durchgeführt. Die Kinder können nach einigen Monaten ihre erste Gürtelprüfung ablegen und steigen bei entsprechenden Fortschritten in die nächsthöheren Gruppen auf. Mit ungefähr 16 Jahren ist der Einstieg als jugendlicher / erwachsener Anfänger möglich und kennt nach oben keine Altersbeschränkung. In unseren Reihen trainieren seit Jahren auch sehr erfolgreich ältere Menschen über 50 Jahre und dies ganz problemlos neben und mit den jüngeren Erwachsenen. Schließlich ist es ganz gleich, wann man sich dazu entscheidet, mit dem Karate-Training anzufangen. Vielmehr sind das echte Interesse, Lernbereitschaft und Respekt vor den Trainingskameraden die Grundlagen für den Fortschritt im Karate-Dô. Auch im Erwachsenen-Anfängerbereich dauert eine Einheit 60 Minuten und wird zweimal pro Woche durchgeführt. Nach einigen Monaten kann die erste Gürtelprüfung abgelegt und bei entsprechenden Fortschritten in die nächsthöhere Gruppe aufgestiegen werden. Karateka verbessern ihr Selbstbewusstsein, ihre Selbstachtung steigt und sie gewinnen erheblich an Konzentrationsfähigkeit. Deshalb ist Karate für jedes Alter interessant. Immer wieder loben Eltern und Pädagogen den positiven Einfluss des Karatetrainings besonders auf Kinder und Jugendliche, die in Karate-Dojos trainieren und hier - neben und mit der Kampfkunst - auch Disziplin, Bescheidenheit und Höflichkeit lernen: Drei Eigenschaften auf die wir Karateka in unserem Dojo sehr großen Wert legen!

Wer wird mich trainieren?

Die Karatevereine in Deutschland stehen unter der Leitung qualifizierter Schwarzgurtträger (Dan-Träger), die in speziellen Lehrgängen auf die didaktisch-methodischen, sportwissenschaftlichen und medizinischen Schwerpunkte und Fragen des Karateunterrichts hin vorbereitet werden. Die Lizenzierung, die Aus- und Weiterbildung der Karatetrainer und Instruktoren ist eine der vorrangigen Aufgaben der deutschen Karateverbände. Gerade im Anfängerbereich setzt ein gut geführter Verein seine besten Übungsleiter- und Trainer ein, da hier Fingerspitzengefühl verlangt wird und letztlich die Grundlage für den späteren Nachwuchs gelegt wird. Unsere Abteilung verfügt über einen Cheftrainer mit langjähriger Erfahrung im Breiten- und Leistungssport und eigenen großen Erfolgen im Wettkampfbereich. Des Weiteren wird er durch verschiedene Assistenztrainer unterstützt, die aus den eigenen Reihen stammen. Es sind höher graduierte Schüler des Vereins. Ein Umstand, der sich in vielerlei Hinsicht bereits ausgezahlt hat.

Was wird mein Training beinhalten?

Das Karatetraining wird in drei Lernschwerpunkte unterteilt:

  • Kihon (... die Grundschule des Karate-Dô mit seinen Grundtechniken)
  • Kata (... eine Serie von vorgeschriebenen Technikfolgen)
  • Kumite (... das Partnertraining und Kampfübungen)

Dabei besteht jeder der drei Schwerpunkte aus einer Reihe diverser Lernstufen, um den unterschiedlichen Voraussetzungen und dem jeweiligen Niveau der Lerngruppe gerecht zu werden. Zum Beispiel wird das Kumite - beginnend mit den grundlegenden Block-, Konter- und Angriffstechniken - eingeführt und immer wieder geübt. Schließlich führt es nach jahrelangem Training zum freien Kampf. Dabei wird einem gelehrt, mit unangekündigten Angriffen zu attackieren und sich selbst wiederum gegen Angriffe zu verteidigen. Eingeleitet und ergänzt wird das Karatetraining allgemein durch ausgiebige Gymnastikübungen zur Stärkung und Ausbildung der Muskulatur und Ausdauer. Manuelle Kräftigungsübungen und konditionierendes Training wird in den Karateunterricht je nach Ansatz integriert.

Welchen Nutzen bringt mir Karate?

Das recht harte, Ausdauer und Willen fordernde Training ist notwendig, um ein hohes technisches Niveau im Karate zu erreichen und so die Gesundheit, die Fitness und das Wohlbefinden zu fördern. Die geforderte Konzentration und die Notwendigkeit regelmäßig und ausdauernd zu trainieren, formen auf Dauer das Verhalten und den Charakter des Ausübenden. Der "Trainingskodex", die Ethik des Karate, sichert eine disziplinierte Trainingsumgebung und so ein gefahrloses, verletzungsfreies Training für alle Karateka der Übungsgruppe. Darüber hinaus gilt für den Karateka die Regel:
"karate ni sente nashi" = "Im Karate gibt es keinen ersten Angriff!", so dass ein wahrer Karateka gegenüber seinen Mitmenschen zu einer friedfertigen Einstellung erzogen wird und körperliche Gewaltanwendung nur als letztes Mittel der Selbstverteidigung akzeptiert. Diese Tatsache ist auch für die gesamte Gesellschaft von großem Nutzen. Wie kann ich meinen Fortschritt messen? Alle Karateschüler in unserem Land sind berechtigt, nach einer bestimmten, in den Ausbildungsrichtlinien der Verbände, festgelegten Trainingsperiode an einer Prüfung teilzunehmen. Diese Prüfung wird von einem "rangälteren Karatemeister" abgenommen. Für alle Grade gibt es eine Prüfungsordnung, welche die jeweiligen Anforderungen beschreibt. Es gibt neun Schülergrade (Kyu), die sich durch die Farben der Gürtel unterscheiden: Beginnend mit dem Weißgurt (9. Kyu), bis hin zum Braungurt (1. Kyu). Außerdem gibt es bis zu zehn Dan-Grade (Meistergrade bzw. Schwarzgurt-Stufen). Jeder Schüler kann nach einigen Jahren des beharrlichen Trainings in der Regel die Prüfung zum 1. Dan bestehen. Kann oder muss ich auch an Wettkämpfen teilnehmen? Karate ist ein aufregender, faszinierender "Sport", der - auch außerhalb des Wettkampfes - zahlreiche Herausforderungen bietet und Möglichkeiten zur körperlichen und geistigen Bewährung schafft. Interessierten Schülern bietet Karate natürlich auch die Möglichkeit zur Teilnahme an Kumite- oder Kata-Wettkämpfen. Dabei gibt es vereinsinterne, regionale, überregionale und internationale Wettbewerbe für alle Alters- und Leistungsklassen.

Was für eine Trainingsausrüstung benötige ich?

Eine aufwendige Trainingsausrüstung fällt weg. Man benötigt am Anfang nur einfache und bequeme Sportkleidung. Es wird barfuß trainiert. Sollte man sich entschieden haben, das Karate Training langfristig und regelmäßig zu betreiben, so ist die Anschaffung eines Karate-Gi (Karateanzug) erforderlich. Diesen gibt es im Fachhandel oder aber auch über den Verein ab ca. 18,- EUR (für Kinder) bzw. 24,- EUR (für Erwachsene). Also dann, bis zum 1. Training! Oss Das Karate-Trainierteam des SV Motor Wildau e.V.